Ich geh mit meiner Laterne … aber warum eigentlich?

Am 9. November haben wir das Martinsfest gefeiert und dabei auch erfahren, warum zu Martini Laternen gebastelt werden. Was hat es mit dem Brauch eigentlich auf sich?  Und wer war Martin von Tours, der Mensch hinter der Legende?

Martin von Tours  war Soldat. In einer sehr kalten und verschneiten Nacht begegnete er einem Bettler, der um Hilfe bat.  Voller Mitleid teilte Martin mit dem Schwert seinen eigenen Soldatenumhang und überließ dem frierenden Mann eine Hälfte. In der darauffolgenden Nacht erschien ihm im Traum Jesus Christus und gab sich als verkleideter Bettler zu erkennen. Daraufhin ließ sich Martin taufen, wurde Mönch und später sogar Bischof. Nach seinem Tod, am 11. November, wurde Martin aufgrund seiner guten Taten vom Papst heiliggesprochen und ist seitdem als Sankt Martin, der Schutzpatron der Bettler und Soldaten, bekannt.

Die leuchtenden, bunten Laternen beim Martinsumzug, die die Kinder alle selbst gebastelt haben, sind ein Ausdruck für die „strahlende Botschaft“ des heiligen Martin und sollen, genau wie damals, Licht in die November-Dunkelheit bringen.

Nach der Martinsfeier in unserer Schulkirche und dem anschließenden Umzug durch den Garten teilten die Kinder miteinander – im Andenken an den Hl. Martin- mürbe Kipferln.