Uns allen ist der besonders zu den Stoßzeiten dichte Verkehr am Rennweg bekannt. Der Elternverein konnte bereits erwirken, dass an Schultagen im Zeitraum von 7:00 bis 9:00 Uhr vor der Schule ein Tempolimit von 30 km/h gilt, und setzt sich zurzeit dafür ein, dass dieses auch auf die nachmittäglichen Abholzeiten (14:00 bis 17:30 Uhr) ausgeweitet wird. Zwar hat dies bereits zu einer spürbaren Gefahrenverringerung für die Schülerinnen und Schüler geführt, doch gibt es weiterhin „schwarze Schafe“, die sich nicht an die Geschwindigkeitsbeschränkung halten.

Am Montag, dem 2. Juni und am Freitag, dem 6. Juni, nahmen die Kinder an der von der AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt) und dem KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) initiierten Aktion „Apfel oder Zitrone“ teil. Vorbildliche Autofahrerinnen und Autofahrer belohnten sie mit einem Apfel, weniger vorbildliche wurden mit einer Zitrone ermahnt. Unterstützt wurden sie dabei durch den Grätzlpolizisten Robert und seinem Kollegen vom Stadtpolizeikommando Landstraße.

Der schnellste Fahrer war mit 64 km/h unterwegs!

Mit der Aktion erfüllen wir zwei wichtige Aufgaben auf einmal: Die Schülerinnen und Schüler erlernen spielerisch richtiges Verhalten im Straßenverkehr und übernehmen die Verkehrserziehung der Erwachsenen. Mit Hilfe einer mobilen Tempoanzeige oder der Messpistole können sie die Geschwindigkeit herannahender Fahrzeuge selbst messen und lernen so, die Geschwindigkeit besser einzuschätzen. Gleichzeitig werden die Fahrzeuglenkerinnen und Fahrzeuglenker – mit Hilfe der Kinder – zu mehr Achtsamkeit und Rücksicht im Umfeld einer Schule animiert.

Bernd Toplak, Präventionsexperte der AUVA-Landesstelle Wien

Parallel zu der Aktion konnte der Elternverein durchsetzen, dass ein elektronisches Hinweisschild gut sichtbar vor der Schule angebracht wurde.